Innere Medizin

Gastroenterologie, Kardiologie und Lungenheilkunde

Patienten mit den unterschiedlichsten Krankheiten treffen in der Inneren Medizin im St. Josef Krankenhaus Haan auf Experten. Denn das Spektrum der Abteilung ist groß: Die Klinik vereint die Bereiche Gastroenterologie, Kardiologie, Lungenheilkunde und Bronchialheilkunde. Hinzu kommt ein mit moderner Technik ausgestattetes Schlaflabor.

Eine spezielle Rolle nimmt die Therapie koronarer Herzkrankheiten ein. Hierfür ist das St. Josef Krankenhaus Haan im Rahmen des Disease Management Programmes (DMP) als Schwerpunktkrankenhaus anerkannt. Dieses Programm haben Ärzte, Wissenschaftler und Krankenkassen entwickelt, um die medizinische Versorgung von chronisch kranken Patienten zu optimieren.

Schwerpunkte der Inneren Medizin

Diagnostische und interventionelle Gastroenterologie

Die Gastroenterologie beschäftigt sich mit der Vorbeugung, Diagnostik, der konservativen und interventionellen Behandlung von Erkrankungen der Verdauungsorgane.

Mit Hilfe endoskopischer Untersuchungsverfahren können Krankheitsherde nicht nur sicher und schonend lokalisiert, sondern auch therapiert werden. Gallengangsteine, Darmpolypen und Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse können bereits während der endoskopischen Untersuchung therapiert werden. Operationen und die mit ihnen verbundenen längeren Genesungszeiten gehören damit oft der Vergangenheit an.

Das St. Josef Krankenhaus Haan verfügt über drei Videotürme mit Hochleistungsprozessoren und moderner Bildtechnik, die mit insgesamt elf Endoskopen zur Magen-, Darm- und Lungenspiegelung kombiniert werden können. Die Geräte liefern hochauflösende Bilder aus dem Inneren des Körpers. Gerade im Bereich der Darmkrebsvorsorge spielen die neuen Geräte eine entscheidende Rolle, da sie durch Arbeitskanäle auch die Möglichkeit eröffnen, selbst sehr kleine Darmpolypen bereits während der endoskopischen Untersuchung durch mikrochirurgische Geräte sicher zu entfernen.

Tumorzentrum Kplus

Jährlich erkranken in Deutschland mehr als 70.000 Menschen an Darmkrebs. Wenn der Darmkrebs jedoch rechtzeitig erkannt wird, sind die Heilungschancen vergleichsweise gut.

Gemeinsam mit den anderen Kliniken der Kplus Gruppe hat das St. Josef Krankenhaus Haan zu diesem Zweck ein Zentrum gegründet, das nach den anspruchsvollen Vorgaben der Deutschen Krebsgesellschaft aufgebaut ist. Früherkennung, Diagnostik und Therapie werden mit moderner Technik von erfahrenen Spezialisten durchgeführt. Einmal wöchentlich werden die Krankheitsgeschichten innerhalb der Kplus Gruppe in der fächerübergreifenden Tumorkonferenz besprochen.

Kardiologie

Disease Management Programm Koronare Herzkrankheit (DMP KHK)

Leben mit einer Verengung der Herzkranzgefäße bedeutet, sich stets der drohenden Gefahr eines Herzinfarktes bewusst zu sein. Das DMP KHK wurde von Ärzten, Wissenschaftlern und Krankenkassen im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit erarbeitet und trägt dazu bei, die medizinische Versorgung chronisch Kranker zu verbessern. Die Abteilung ist als Schwerpunktkrankenhaus für das DMP KHK anerkannt. Regelmäßig vom Krankenhaus durchgeführte Qualitätszirkel und Fortbildungsveranstaltungen für Ärzte gehören zum Programm.

Die Abteilung verfügt über alle Untersuchungsmethoden einer nicht-invasiven Kardiologie. Für die Diagnostik und Behandlung der Koronaren Herzkrankheit steht ein modernes 3D-Ultraschallgerät zur Verfügung. Belastungsuntersuchungen des Herzens werden mit Hilfe des Fahrrad-Ergometers (dynamisches Stressecho) oder unter der Gabe von Medikamenten (pharmakologisches Stressecho) durchgeführt. Ergänzt wird das Spektrum durch die Transösophageale Echokardiographie (TEE), bei der ein spezieller Ultraschallkopf mit einem Endoskop über die Speiseröhre eingeführt wird. Diese Untersuchung dient zum einen der Beurteilung der Herzklappen, zum anderen aber auch dem Aufsuchen von Blutgerinnseln (Thromben) im Herzen und in der Hauptschlagader. Diese Blutgerinnsel werden dann medikamentös aufgelöst oder operativ entfernt.

Zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen werden in Zusammenarbeit mit der Abteilung für Allgemeine Chirurgie Ein- und Zweikammer-Herzschrittmacher und zur Verhinderung lebensbedrohlicher Herzrhythmusstörungen auch Defibrillatoren (ICD) implantiert. Die Abteilung verfügt über eine Herzschrittmacherambulanz zur Kontrolle von Implantaten. Wenn bei unklaren Krankheitsbildern Herzrhythmusstörungen als Ursache vermutet werden, können zum Nachweis vorübergehend so genannte Event-Rekorder implantiert werden, die über mehrere Monate eventuell vorkommende Ereignisse der Herzfunktion aufzeichnen. Zudem werden Rechtsherzkatheter-Untersuchungen durchgeführt, die vor allem eine differenzierte Diagnostik und Behandlung bei begleitenden Lungenerkrankungen gestatten.

Asthma bronchiale/COPD

Disease Management Programm Asthma bronchiale/COPD

Zur Verbesserung der Versorgung chronisch kranker Patienten wurden strukturierte Behandlungsprogramme für bestimmte Krankheitsbilder entwickelt. Das St. Josef Krankenhaus Haan erfüllt alle strukturellen und qualitativen Voraussetzungen zur optimalen Diagnostik und Therapie des Asthma bronchiale und der COPD. Gemeinsam mit niedergelassenen Ärzten übernimmt das St. Josef Krankenhaus Haan als qualifizierte Einrichtung die Behandlung im Rahmen des DMP.

Schlaflabor

An fünf Messplätzen kann das gesamte Spektrum der schlafbezogenen Erkrankungen untersucht werden – etwa 90 verschiedene Krankheiten. Es gibt viele Formen der Schlaflosigkeit: von der Narkolepsie mit blitzartigen Schlafattacken im Laufe des Tages bis zu den häufig auftretenden schlafbezogenen Atmungsstörungen. Hierbei kommt es zu Atemstillständen im Schlaf, die Sauerstoffmangel und schwere Müdigkeit am Tage nach sich ziehen können. In den meisten Fällen kann durch eine Überdrucktherapie mittels Nasenmaske geholfen werden, die der Patient selbst zu Hause anlegt.

Zur Diagnostik und Therapieüberwachung während des Nachtschlafes wurden aufwändige Überwachungsplätze eingerichtet. Gerade im Schlaf zeigt sich die Atemschwäche am augenfälligsten, da die Muskulatur während der Nacht ihre Energiespeicher wie einen leeren Akku wieder aufladen will. Da die Aussagekraft der Messungen während des Schlafes auch von den Untersuchungsbedingungen abhängt, wurde im Schlaflabor des St. Josef Krankenhauses Haan besonderer Wert auf eine freundliche Atmosphäre gelegt. Nur die unvermeidlichen medizinischen Geräte erinnern an herkömmliche Krankenzimmer. Die Patienten werden intensiv über Krankheitsbilder, Geräte- und Maskenhandhabung geschult, da die Mitarbeit und Eigenverantwortung des Patienten für den Behandlungserfolg entscheidend ist.

Einen weiteren Schwerpunkt des Schlaflabors stellt die Heim- und Langzeitbeatmung dar. Hier wird die Atemnot von Menschen mit einer Atemmuskelschwäche oder einer Überlastung der Atemmuskulatur bei fortgeschrittenen Lungenerkrankungen oder einem deformierten Brustkorb gelindert.

Weitere Informationen zur Diagnose und Therapie schlafbezogener Erkrankungen finden Sie hier.

Gut zu wissen

Zertifiziertes Hypertonie-Zentrum

Zertifiziertes Hypertonie-Zentrum DHL® der Deutschen Hochdruckliga e.V. DHL®.

Akkreditiertes Schlaflabor

Akkreditiertes Schlaflabor der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin DGSM

Weitere Informationen zur Schlafmedizin finden Sie hier.

Disease Management Programme

Das St. Josef Krankenhaus Haan ist für das Disease Management Programmen (DMP) als Schwerpunktkrankenhaus für Koronare Herzkrankheiten (KHK) und Asthma bronchiale/COPD anerkannt.

Ärzte, Wissenschaftler und Krankenkassen haben die Disease Management Programme im Auftrag des Bundesgesundheitsministeriums entwickelt, um die medizinische Versorgung von chronisch kranken Patienten zu optimieren.

Kontakt

Dr. Henning Henke

Chefarzt

Facharzt für Innere Medizin,
Gastroenterologie

Birgit Wenzel

Sekretariat

Telefon 0 21 29/9 29-4 22 80

Telefax 0 21 29/9 29-4 20 80

E-Mail an Birgit Wenzel

Gabriele Lorenz-Weierstahl

Anmeldung Schlaflabor

Telefon 0 21 29/9 29-4 26 60

Telefax 0 21 29/9 29-4 20 80

E-Mail an Gabriele Lorenz-Weierstahl

Team

Dr. Thomas Ellermann

Oberarzt

Facharzt für Innere Medizin,
Kardiologie,
Schlafmedizin

Dimitrios Siapardanis

Oberarzt

Facharzt für Innere Medizin

Felix Eling

Oberarzt

Facharzt für Innere Medizin

Roy Chakupurakal

Oberarzt

Facharzt für Innere Medizin,
Gastroenterologie

Weiterbildung

Innere Medizin

St. Josef Krankenhaus Haan

Basisweiterbildung Innere Medizin und Allgemeinmedizin
Umfang 36 Monate
Befugte Ärzte: Dr. med. Henning Henke, Dr. med. Ingo Röhrig

Innere Medizin und Gastroenterologie

St. Josef Krankenhaus Haan

Facharzt Innere Medizin und Gatsroenterologie
Umfang 36 Monate
Befugter Arzt: Dr. med. Henning Henke

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