Gefäßzentrum Rheinland Haan

Gefäßchirurgie im St. Josef Krankenhaus Haan

Die stark vernetzten Blutgefäße mit all ihren Verästelungen und Verbindungen bilden eine Landkarte des Körpers, auf der sich die Spezialisten der Gefäßchirurgie am St. Josef Krankenhaus Haan besonders gut auskennen.

Seit 1991 gehört das St. Josef Krankenhaus Haan zu den spezialisierten Krankenhäusern, die eine Fachabteilung für Gefäßchirurgie besitzen. Seit Dezember 2008 ist die Abteilung als anerkanntes Gefäßzentrum von der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie (DGG) zertifiziert.

Das operative Spektrum der Abteilung umfasst die

  • Behandlung von Diabetikern mit schwersten Durchblutungsstörungen und drohender Amputation
  • Bypasschirurgie bei Durchblutungsstörungen (so genannte Schaufensterkrankheit)
  • Chirurgie der Halsschlagader (Karotis) zur Verhinderung eines Schlaganfalls
  • Chirurgie der Bauchschlagader bei Aussackungen der Gefäße (Aneurysma)
  • Implantation von endovaskulären Stent-Prothesen bei Aneurysmen
  • Aufdehnung von Gefäßengen mit Ballonkathetern und Stentimplantationen
  • Behandlung von Krampfadern (Varizen) und des chronisch venös bedingten Unterschenkelgeschwürs
  • Dialyseshunt-Chirurgie zur Herstellung von Gefäßzugängen zum Anschluss der künstlichen Niere
  • Minimal-invasive Techniken in der Bypass-Chirurgie
  • Chirurgie der endovaskulären Stentprothesen bei Aneurysmen der Brustschlagader
  • Minimal-invasive Eingriffe bei Durchblutungsstörungen der Hände

Schwerpunkte der Gefäßchirurgie

Arterielle Durchblutungsstörungen

Arterielle Durchblutungsstörungen sind meist eine Folge der fortschreitenden Arterienverkalkung (Arteriosklerose). Fette und Kalk werden in der Arterienwand eingelagert, wodurch die Arterie langsam aber sicher verschlossen wird. Blutgerinnsel, die an solchen Verkalkungen entstehen, können einen plötzlichen Gefäßverschluss hervorrufen. Die bekanntesten Folgen sind Schlaganfälle, Herzinfarkte, Durchblutungsstörungen der Beine und Arme. Häufig sind mehrere Organe von einer arteriellen Durchblutungsstörung betroffen. Patienten, die eine Durchblutungsstörung der Beine haben, haben auch ein erhöhtes Schlaganfall- oder Herzinfarktrisiko.

Bluthochdruck, Diabetes mellitus, Nikotin, hohes Cholesterin, Bewegungsmangel und Stress sind Risikofaktoren, die den Verlauf der Arteriosklerose stark beschleunigen. Meist liegen mehrere Risikofaktoren gleichzeitig vor.
Eine fortgeschrittene Arteriosklerose kann zwar nicht rückgängig gemacht werden, man kann sie jedoch erheblich verlangsamen oder sogar stoppen. Hierbei ist es am wichtigsten, schädliche Einflüsse konsequent auszuschalten:

  • Suchen Sie regelmäßig Ihren Hausarzt auf, um Blutdruck, Blutzucker, Fett- und Harnsäurewerte kontrollieren zu lassen.
  • Stellen Sie das Rauchen ein, denn Zigarettenrauch gehört zu den aggressivsten Risikofaktoren für die Entstehung der Arteriosklerose.
  • Bewegen Sie sich mehr, denn regelmäßiges und konsequentes Gehtraining kann mehr bewirken als manches Medikament.
  • Ernähren Sie sich richtig, denn eine ausgewogene und fettarme Ernährung und ausreichendes Trinken schützt.

Ablagerungen und Einengungen an der Halsschlagader (Carotisstenose) können einen Schlaganfall auslösen.

In Kooperation mit der neurologischen Abteilung der Solinger St. Lukas Klinik, die die akute Versorgung von Schlaganfallpatienten aus dem Kreis Mettmann und der Stadt Solingen leistet, kann vielen Patienten durch eine operative Ausschälung geholfen werden.

Ein Schlaganfall ist die Folge einer plötzlichen regionalen Durchblutungsstörung des Gehirns. Hierbei kommt es zu einer dauerhaften Schädigung des auf Sauerstoffmangel sehr empfindlichen Gehirngewebes. Ein Schlaganfall kann verursacht werden durch

  • eine plötzliche Mangeldurchblutung des Gehirns, bedingt durch den Verschluss eines Gefäßes (Thrombose oder Embolie). Diese wird auch als Hirninfarkt bezeichnet und betrifft etwa 80 Prozent aller Schlaganfälle.
  • eine Blutung in das Hirngewebe, bedingt durch das Platzen eines Blutgefäßes. Ursache hierfür ist meist ein stark erhöhter Blutdruck oder auch eine angeborene Gefäßmissbildung (Aneurysma). Dies wird dann als Hirnblutung bezeichnet und ist in ca. 15 bis 20 Prozent der Fälle ebenfalls die Ursache Schlaganfalls.

Ungefähr 200.000 Bundesbürger erleiden jährlich einen Schlaganfall.

Häufig kommt es vor einem Schlaganfall zu Frühwarnzeichen bzw. Symptomen, die durch eine vorübergehende Durchblutungsstörung des Gehirns verursacht werden. Hierbei kann es sich um Sehstörungen, kurzfristige Lähmung der Arme oder Beine und/oder Sprachstörungen handeln. Auch vorübergehende Doppelbilder, plötzliche heftige Kopfschmerzen sowie Schwindelanfälle können Hinweiszeichen sein. Diese können sich nach Minuten oder erst nach Stunden wieder zurückbilden. Symptome dieser Art bedürfen einer dringenden medizinischen Abklärung.

Absolut notwendig ist bei den oben genannten Symptomen eine Ultraschalluntersuchung (Duplexsonographie) der Halsschlagader auf eine Verengung. Hierbei können gefährliche Verkalkungen und dadurch bedingte Engstellen festgestellt und beurteilt werden. Gegebenenfalls muss auch eine Röntgendarstellung der Halsschlagader durchgeführt werden. Wenn eine höhergradige Einengung der Halsschlagader festgestellt wurde, dann sollte eine Operation an der Halsschlagader erfolgen. Ansonsten ist man von einem Schlaganfall innerhalb der nächsten Wochen oder Monate bedroht.

Die Operation findet entweder unter Vollnarkose oder in regionaler Betäubung statt. Bei der Operation wird die Halsschlagader über einen kleinen Schnitt am Hals freigelegt und anschließend die Engstelle ausgeschält. Abhängig von der Ausdehnung wird ein kleiner Flicken (Patch-Plastik) eingenäht oder die Halsschlagader direkt zugenäht. Während der Operation erfolgt eine permanente Blutumleitung (Shunt), um eine permanente Durchblutung des Gehirns während der Operation zu gewährleisten. Am Ende der Operation wird eine Darstellung der Gefäße mit Kontrastmittel (Angiographie) durchgeführt, um das Ergebnis der Operation zu überprüfen. Der stationäre Aufenthalt beträgt normalerweise nur drei bis fünf Tage.

 

    Periphere Arterielle Verschlusskrankheit (Schaufensterkrankheit)

    Bei der Peripheren Arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK) ist die Blutversorgung der Beine durch Ablagerungen in den Arterien (Arteriosklerose) (Link1) gestört. Häufig sind auch die Herzkranzgefäße (Gefahr des Herzinfarktes) oder die Halsschlagader (Gefahr des Schlaganfalls) von solchen arteriosklerotischen Verengungen betroffen.
    Durchblutungsstörungen der Beine werden häufig erstmals bei besonderer Belastung (schnelles Gehen, rasches Treppensteigen) bemerkt und lassen beim Stehenbleiben rasch wieder nach. Aus diese Anzeichen leitet sich auch der Begriff „Schaufensterkrankheit“ ab: Betroffene tun so, als blieben sie stehen, um ein Schaufenster zu betrachten und versuchen dadurch, die Erkrankung zu verheimlichen. Bleibende Schäden am Gewebe entstehen erst bei langem und ausgeprägtem Bestehen von Durchblutungsstörungen – diese Entwicklung kann jedoch medizinisch meist verhindert werden.

    Die PAVK wird in unterschiedliche Stadien unterteilt:

    • Stadium I Verengung der Arterien ohne Beschwerden
    • Stadium II Schmerzen zwingen zu regelmäßigen Pausen
    • Stadium III Stärkere Behinderung der Durchblutung, Schmerzen auch in Ruhestellung
    • Stadium IV schlechtes Verheilen kleiner Verletzungen, Infektionen

    Bei einem akuten Gefäßverschluss kommt es zu folgenden typischen Symptomen:

    • Plötzlicher Schmerz
    • Blässe
    • Pulslosigkeit
    • Schwäche
    • Gefühllosigkeit
    • Erschöpfung

    Der Verlauf der PAVK ist individuell sehr unterschiedlich. Je stärker sich die Arterien verengen, desto schlechter wird die Durchblutung. Hier können Betroffene entgegenwirken:

    • Rauchen, Bluthochdruck, hohe Blutfette, Diabetes und Übergewicht sind die Risikofaktoren, die jeder Betroffene selbst bekämpfen kann.
    • Regelmäßiges Gehtraining und spezielle Gymnastik verringern die Beschwerden. Stimmen Sie das Training in jedem Fall mit Ihrem Arzt ab. Regelmäßigkeit ist wichtiger als Intensität.
    • Medikamente wie Thrombozytenfunktionshemmer, Gerinnungshemmer, durchblutungsfördernde Substanzen und Schmerzmittel und Medikamente zur Infektionsbehandlung wird Ihr Arzt Ihnen nach gründlicher Untersuchung individuell verordnen.

    Bei einem akuten Gefäßverschluss ist jede Minute kostbar, da die verschlossenen Gefäße so schnell wie möglich wieder geöffnet werden müssen. Bis der Notarzt kommt, können Sie dem Betroffenen mit folgenden Maßnahmen helfen:

    • Beine tief lagern
    • Anlegen eines lockeren Watteverbandes
    • Medikamente des Betroffenen aufschreiben und dem Notarzt mitteilen
    • Auf keinen Fall sollten Sie Wärmflaschen benutzen oder dem Betroffenen durchblutungsfördernde Medikamente verabreichen.

    Bei der Behandlung der PAVK kommen verschiedene Behandlungsmöglichkeiten zum Einsatz. Kleine Gefäßengen können über eine Punktion in der Leiste mit einem Ballonkatheter aufgedehnt und gleichzeitig durch eine Gefäßstütze (Stent) gesichert werden.

    Ist eine Ballonaufdehnung nicht mehr möglich, werden Bypassoperationen durchgeführt. Hierzu werden, falls vorhanden, körpereigene Venen benutzt, die deutlich längere Öffnungsraten haben als künstliche Gefäßprothesen. Eine Besonderheit in der Abteilung für Gefäßchirurgie am St. Josef Krankenhaus Haan ist die minimal-invasive Bypasschirurgie, bei der die Venenentnahme endoskopisch erfolgt (Schlüsselloch-Chirurgie). Dadurch wird die Rate der Wundheilungsstörungen deutlich reduziert.
    Zahlreiche Eingriffe werden auch als Kombination beider Möglichkeiten (Hybrideingriffe) durchgeführt.

    Grundsätzlich sollten alle anderen Erkrankungen und Risikofaktoren eingestellt bzw. medikamentös behandelt werden, die für Arterienverkalkung verantwortlich sind (Rauchen, Bluthochdruck, Diabetes mellitus, erhöhte Blutfette, erhöhtes Körpergewicht).

    Für alle Patienten mit PAVK und besonders Diabetes gilt:

    • Vermeiden Sie Verletzungen der Füße!
    • Lassen Sie neu aufgetretene Wunden an den Füßen ärztlich kontrollieren!
    • Führen Sie Fußpflege nur sehr vorsichtig aus oder lassen Sie sie durch geschultes Personal durchführen!

    Erweiterung der Bauch- und der Brustschlagader (Aneurysma)

    Die Erweiterung einer Schlagader (Arterie) nennt man Aneurysma. Ein Aneurysma kann in allen Körperregionen vorkommen, häufig betrifft es jedoch die Bauchschlagader (Bauchaortenaneurysma). Die Hauptgefahr besteht im plötzlichen Platzen des Aneurysmas, was zu innerem Verbluten führen kann. Auch Gefäßverschlüsse durch Bildung von Blutgerinnseln im Aneurysma können auftreten. Die meisten Aneurysmen werden durch Gefäßverkalkung hervorgerufen.

    Die meisten Bauchaortenaneurysmen werden vom Patienten nicht bemerkt. Wächst das Aneurysma, kann es zu Rückenschmerzen führen, die häufig falsch interpretiert werden. Platz das Aneurysma, kommt es zu unerträglichen Bauchschmerzen mit Ausstrahlung in den Rücken, Übelkeit und Brechreiz. Symptome dieser Art bedürfen einer dringenden medizinischen Abklärung – das Leben ist nur durch einen sofortigen chirurgischen Eingriff zu retten.

    Die Diagnose wird durch eine klinische Untersuchung mit Abtastung des Bauches und mittels Ultraschall gestellt. Bei größeren Aneurysmen wird eine Computertomographie veranlasst.

    Häufig werden Aneurysmen zufällig während einer anderen diagnostischen Maßnahme entdeckt, z. B. bei einer Ultraschalluntersuchung des Bauches. Da die zugrunde liegende Arterienverkalkung das gesamte Gefäßsystem betrifft, wird nach weiteren Veränderungen im Bereich der Halsschlagader, der Herzkranzgefäße und Beinarterien gesucht.

    Kleinere Aneurysmen werden in regelmäßigen Abständen durch Ultraschall überwacht, größere Aneurysmen werden nach unterschiedlichen Methoden operiert:

    • Bei der konventionellen Operation wird der Bauchraum eröffnet und das Blutgefäß oberhalb und unterhalb der Arterienerweiterung abgeklemmt. Eine Gefäßprothese wird als Ersatz eingenäht.
    • Beim Einsatz so genannter Stent-Prothesen wird über die Leistenarterie eine Prothese von innen eingebracht, um das Aneurysma zu schienen und auszuschalten. Dieser Eingriff ist schonender, eignet sich jedoch nicht bei allen Aneurysmen.

    Nach einer Operation ist besonders das Heben schwerer Lasten zu vermeiden. Die Erholungsphase nach einer offenen Operation beträgt ungefähr sechs bis zehn Wochen. In dieser Zeit sollte man die Leistungsfähigkeit mit mäßiger Belastung wie Spazierengehen steigern.

    Krampfadern (Varikosis)

    Eine ererbte Bindegewebssschwäche ist eine der wesentlichen Ursachen für Krampfadern. Hierbei verursacht eine Schwächung der Venenwand und der Venenklappen einen Rückfluss des Blutes in die oberflächlichen und tiefen Beinvenen. Gefördert werden Krampfadern durch Übergewicht, häufiges Stehen, Schwangerschaft und Bewegungsarmut.

    Man unterscheidet folgende Formen der Krampfadern:

    • Stammvarikosis betrifft eine der so genannten Stammvenen, häufig an der Innenseite des Ober- und Unterschenkels und kann unbehandelt Komplikationen verursachen.
    • Seitenastvarikosis betrifft Seitäste, die von der Stammvene abgehen und tritt häufig in Verbindung mit Stammvarikosis auf.
    • Besenreiservarikosis/Retikuläre Varikosis beschreibt kleinste erweiterte Venen in der Haut, die in der Regel nur kosmetische Bedeutung haben, jedoch auf eine unsichtbare Stammvenenvarikosis hinweisen können.

    Krampfadern verursachen selbst keine Beschwerden oder gar Schmerzen, können aber zu Beinschwellungen führen, die sich durch Spannungsgefühl, das Gefühl schwerer Beine oder Muskelkrämpfe bemerkbar machen. Krampfadern können sich jedoch schmerzhaft entzünden (Varikophlebitis).

    Die mit Krampfadern verbundenen Beinschwellungen kommen durch eine umgekehrte Fließrichtung des Blutes – nämlich anstatt zum Herzen in Richtung Fuß – zustande. Das Herz pumpt Blut durch die Arterien in alle Organe und bis in die Beine, von wo es in den Venen gegen die Schwerkraft zurück zum Herzen transportiert wird. Diese Aufgabe wird vor allem von der Muskel-Venen-Pumpe übernommen, da die Pumpleistung des Herzens dafür ungenügend ist. Die Muskel-Venen-Pumpe ist jedoch nur bei Beinbewegung aktiv. Nach langem Sitzen oder Stehen schwellen die Beine deshalb auch bei Menschen mit gesunden Venen an. Bei jedem Zusammenziehen der Muskeln (Kontraktion) werden die tiefen Venen ausgepresst, und das Blut wird in Richtung Herz gedrückt. Funktionstüchtige Venenklappen verhindern wie ein Rückschlagventil den Rückfluss. Krampfadern haben Klappen, die durch Überdehnung schließunfähig oder ganz zerstört sind. Hierdurch entsteht die umgekehrte Fließrichtung des Blutes Richtung Fuß. Es entsteht eine vermehrte Blutfülle im unteren Beinabschnitt.

    Bei der Behandlung von Krampfadern werden unterschiedliche Verfahren angewendet:

    • Veröden von Varizen (Sklerotherapie): Risikoarme und wenig belastende Methode, bei der ein Verödungsmittel injiziert wird; bevorzugt bei Seitenast- und Besenreiservarizen.
    • Radiofrequenztherapie: Über eine Punktion wird eine Radiofrequenzsonde in die Vene eingebracht. Diese wird mittels Hitze verschweißt (koaguliert).
    • Operative Therapie: Varizen werden über Sonden herausgezogen (Stripping) und über kleine Sonden entfernt.
    • Kompressionstherapie: Druck von außen auf die Muskulatur verbessert die Förderleistung der Muskel-Venen-Pumpe (Kompressionsstrümpfe).
    • Medikamentöse Therapie: Venentonisierende Medikamente können die genannten Behandlungen bislang nicht ersetzen.

    Bei den operativen Verfahren kommen im St. Josef Krankenhaus Haan minimal-invasive Techniken zum Einsatz, die eine Entfernung von Krampfadern mikrochirurgisch unter kosmetischen Aspekten ermöglichen. Auf Wunsch kann auch das Veröden von Besenreisern und kleinen Krampfadern erfolgten.

    Auch die Chirurgie des chronischen Unterschenkelgeschwürs (Ulcus cruris) gehört zum Spektrum der Abteilung. Hier kommen Shavingmethoden mit anschließender plastischer Hauttransplantation zur Anwendung.

    Dialyseshunt-Chirurgie

    Das Herstellen von Gefäßzugängen zur Dialyse (Shunts) hat eine lange Tradition in der Abteilung. Die Gefäßchirurgie des St. Josef Krankenhauses Haan arbeitet eng mit der Nephrologischen Praxis Mettmann zusammen, die am Haus eine Dialysepraxis betreibt. Das komplette Spektrum der Shunt-Chirurgie wird rund um die Uhr abgedeckt.

    Chirurgie des diabetischen Fußes

    Diabetiker leiden als Folge der Störung ihres Blutzuckerstoffwechsels häufiger unter Durchblutungsstörungen und sind oftmals von der Amputation einer Extremität bedroht.

    Diese Patienten werden in enger Kooperation mit den weiteren Experten behandelt: Im Fußzentrum am St. Josef Krankenhaus Haan haben sich hoch spezialisierte Ärzte der Fachdisziplinen Diabetologie, Orthopädie, Unfallchirurgie, Gefäßchirurgie sowie Anästhesie und Schmerztherapie zu einem Kompetenzzentrum zusammengeschlossen.

    Unterstützt und begleitet wird die Behandlung von Physiotherapeuten, Podologen und Pflegekräften. Der Erhalt von Gliedmaßen, die durch Amputation bedroht sind, steht hierbei im Vordergrund. Hierzu werden insbesondere Bypassoperationen der Fußrückenschlagader und kleinster Blutgefäße durchgeführt. Die Behandlung erfolgt interdisziplinär in enger Abstimmung mit den Kollegen der Diabetologie.

    Gut zu wissen

    Zertifiziertes Gefäßzentrum DGG

    Die Gefäßchirurgie im St. Josef Krankenhaus Haan ist als anerkanntes Gefäßzentrum von der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie (DGG) zertifiziert.

    Kontakt

    Dr. Udo Huberts

    Chefarzt

    Facharzt für Chirurgie, Gefäßchirurgie und Herzchirurgie

    Susanne Proplesch

    Sekretariat

    Telefon 0 21 29/9 29-4 26 41

    Telefax 0 21 29/9 29-4 20 41

    E-Mail an die Abteilung

    Team

    Dr. Jaqueline Nowack

    Oberärztin

    Fachärztin für Chirurgie und Gefäßchirurgie

    Mahama Seidu

    Oberarzt

    Facharzt für Gefäßchirurgie, Herzchirurgie

    Weiterbildung

    Gefäßchirurgie

    St. Josef Krankenhaus Haan

    Facharzt Gefäßchirurgie
    Umfang 48 Monate
    Befugter Arzt: Dr. med. Udo Huberts

    Chirurgie

    St. Josef Krankenhaus Haan

    Basisweiterbildung Chirurgie
    Umfang 24 Monate
    Gemeinsam befugte Ärzte: Dr. med. Thomas Ehmann, Dr. med. Udo Huberts

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